Catering von Stiftl

  • Das Ganze muß flotter werden. die "Bearbeitungszeiten" sind schlichtweg nicht zu akzeptieren.
    Da stehen in einer "Box" 13 Leute (also im sichtbaren Bereich) und bekommen die Panik, wenn fünf Leute was bestellen möchten.

  • Das Ganze muß flotter werden. die "Bearbeitungszeiten" sind schlichtweg nicht zu akzeptieren.
    Da stehen in einer "Box" 13 Leute (also im sichtbaren Bereich) und bekommen die Panik, wenn fünf Leute was bestellen möchten.


    Was erwartest du von "Freizeitjobblern" - bestehend aus Schülern, Studenten und anderen unerfahrenen Gastronomienovizen - für 6.50 €/h? Gewinnmaximierung durch Personalkostenreduzierung - das ist das das neue Credo, ist doch auch anderweitig üblich.
    Dass hinter der Gegengerade auf gefühlt 1 km 124 Toilettenräume und nur 2 Kioske zum Verkauf existieren ist den baulichen Bestimmungen geschuldet, da kann der Verein nichts dafür.
    Wie wäre es mit mobilen Verkäufern, wie in anderen Stadien üblich oder mobile Grilleinheiten wie am Alex in Berlin? :D

  • Bockwurst sollte passende Semmel haben. Die Semmel ist 3 mal so breit wie die Wurst. Würde lieber zu nem Hotdog greifen!
    Andere Schalen für die Pommes. Bis zur Tribüne ist die Hälfte am Boden! Deshalb gar keine Lust sie zu kaufen. Platikschalen oder Tütchen.
    Getränke im Block verkaufen. Dadurch sicher mehr Umsatz und vor allem ist die Schlange in der Halbzeit dann nicht so lang.

  • Ich finde das Modell in Kaiserslautern sehr gut. Dort werden einzelne Verkaufsstände an unterschiedliche Pächter vergeben, die sich dann eigenverantwortlich dem Markt stellen müssen. Wenn da bei einem die Qualität nicht stimmen bzw. der Service nicht klappen sollte, läuft dem Pächter die Kundschaft weg und holt sich die Sachen am Nachbarstand. Auch nach dem Spiel wird man es dort nicht erleben, dass die Verkäufer ihre Stände pünktlich zum Abpfiff dichtmachen bzw. das Sortiment schon während des Spiels auslaufen lassen. Die wären ja schön blöd, wenn sie der Konkurrenz das Feld überlassen würden. Hatte für mich als Zuschauer den unschätzbaren Vorteil, dass ich nach dem Spiel gemütlich an einem Biertisch ein frisches Bier stehen hatte, in der Hand eine wunderbare Rosswurst und neben mir einige Kumpels, mit denen man entspannt über das Spiel diskutieren konnte. Und das auch bei schlechtem Wetter, weil die Tische überdacht unter den Tribünen postiert waren. Ganz ohne Hektik und ohne Angst, von nem Securitytypen rausgeekelt zu werden.


    Bei uns diktiert halt leider der Stiftl als Monopolist die Qualität der Produkte. Hierüber wurde ja schon viel richtiges geschrieben: Es ist einfach grausam! Das After-Game-Bier gibt's mittlerweile immerhin vor dem Stadion, bei schlechtem Wetter oder bei ner Non-Alcohol-Veranstaltung aber halt gar ned. Da bin ich mittlerweile genügsam ;) .


    Natürlich kann man so ein Modell nicht 1:1 auf ein anderes Stadion übertragen, aber als Denksanstoß, vor allem was die Qualität betrifft, könnte es schon herangezogen werden.



    Das ist mir gerade in die Hände gefallen: Catering K'lautern

  • Ich würde es dem Stiftl persönlich sagen. Wenn man immer übereinander redet aber nicht miteinander dann gibt es keinen Fortschritt. Prinzipiell müsste es jetzt so sein, dass Stiftl einen Pachtvertrag mit der Stadionbetreiber GmbH hat, die jetzt wiederum Audi als 100% Gesellschafter hat. Auch wenn man mit dem Stadion den FCI automatisch verbindet, so wird es wohl wenig bringen, wenn man ohne Verantwortliche aus der Stadionbetreiber GmbH oder dem Stiftl redet.

  • Situationbericht: Halbzeitpause. Anstehen knapp 5 Minuten. Bestellungswunsch: Ein Eis, so wie es auf der Tafel angepriesen wird. Antwort: Ein Eis gibt es bei uns nicht, da müssen sie zum Stand Nr 5!
    Finde ich Super! Frage mich weshalb dann in diesem Kiosk eine Tafel hängt auf der Eis angepriesen wird!


    Also bitte tätig werden. Nicht jeder will im Hochsommer eine Bratwurst oder ein Bier

  • Heute wieder unmöglich lange Wartezeiten auf der Gegengeraden
    am Kiosk Richtung Gästetribune.


    Was soll das erst werden wenn das Stadion mal voll ist, hier muß etwas passieren das ist kein Vorzeigebetrieb im Stadion.


    Da wird einem eine von außen vollgebatzte Currypappschale hingestellt ohne Entschuldigung und man muß erst den Kapo verlangen das man
    Eine saubere Schale bekommt an der man sich nicht vollschmiert.

  • Tja, im Kiosk stehen 15 Leute - sich gegenseitig im Weg. Das ist Fakt. Wenn man halt nur profitgeil ist wie Stiftl, dann arbeiten da halt nur Schüler im Alter 16 bis 18 für 5,50/h. Die Qualität hat man dann auch im Service. Das Catering ist nicht mal 5.000 Leuten gewachsen. Aber schön brav an der Spezlwirtschaft festhalten. Und auch die Kapos vor Ort sind der Situation nicht Herr und blaffen die Kunden an. Konfliktlösungspotenzial = 0 -> nicht geeignet zur Mitarbeiterführung.
    Die sollten mal beim MC Doof in der Münchener Str. einen Fortbildungstag machen, da lernen sie auch, wie es nicht geht. ;)

  • Nicht alleine die sportlichen Erfolge entscheiden über die Zuschauerzahlen im Audi-Sportpark.
    Vielmehr das Gesamtbild eines Stadionbesuches bleibt bei den Besuchern im Kopf hängen.


    Und an diesem Punkt sollte man schleunigst ansetzen!
    Da spielen viele Faktoren mit und das beginnt bereits mit der Anfahrt aufn Parkplatz.
    Wenn die Bude mal voll ist (siehe Spiele gegen 1860) kommt die Infrastruktur rund um das Stadion bereits ab 10.000 Besuchern an ihre Grenzen.
    Gestern haben sich dann zudem vor den Kassen ziemliche lange Schlangen gebildet. Bei 9000 Zuschauern, von denen bereits ein Großteil Karten hatte!


    Zum Catering vom Stiftl brauch ich nimmer viel sagen. Schuld sind daran am wenigsten die Schüler/Studenten die diesen Job fürn Hungerlohn machen müssen.
    Sondern:
    - Eine miese Organisation
    - Schlechte Qualität der Speisen und Getränke
    - Ein umständliches Bezahlungssystem
    - Die grundsätzliche Aussrichtung auf puren Gewinn, wie bei allen Stiftl Veranstaltungen, ohne vorrangig an die Kundenzufriedenheit zu denken



    Die Leute gehen halt in Zukunft nach Augsburg und Muenchen. In n paar Jahren vielleicht auch nach Regensburg.
    Die Konkurrenz schläft jedenfalls nicht...

  • Bin abgesehen von der Mannschaft auf die "Leistung" des Caterings gespannt. Vllt. sind die so langsam, dass die Fürth-Fans ab der Halbzeit bis zum Spielende aufgehalten werden und unsere Mannschaft von den eigenen Unterstützern zum Sieg gepusht werden? :)
    Dieser Masterplan müsste zwischen Trainerstab und Stiftl eigentlich längst ausgearbeitet in den Schubfächern liegen....xD
    Wie lange läuft denn der Vertrag mit dem Typ eigentlich noch?