[DFB Pokal] FC Ingolstadt : Darmstadt 98

  • Im Vorfeld des DFB Pokal Spiels am kommenden Montag, 1. August gegen Darmstadt informierte der FC Ingolstadt bei einer Pressekonferenz über die Rahmenbedingungen, des neben Ligabetrieb und Toto-Pokal nun dritten Wettbewerbs, in dem die Schanzer derzeit um Erfolge kämpfen. Tatsächlich beginnt das Spiel erst um 18.01 Uhr und damit eine Minute später als ursprünglich angesetzt, da neben einer Schweigeminute für Fußballlegende Uwe Seeler auch ein Aktionsspieltag “Liebe zur Umwelt” auf dem Spieltagsplan stehen werden.

    Trainer Rüdiger Rehm freut sich auf die besondere Atmosphäre eines Abendspiels und rechnet sich auch gegen den eine Liga höher spielenden Gegner aus Darmstadt Chancen aus. Zwar habe man den direkten Vergleich in der vergangenen Saison deutlich verloren, aber auch Darmstadt habe mit Ausfällen und verletzten Spielern zu kämpfen. Die Schanzer rechnen derzeit mit rund 4200 Zuschauern, was auch Trainer Rehm hoffen lässt, dass doch noch der ein oder andere Fan mehr den Weg ins Stadion finden wird. Er verspricht, dass seine Mannschaft ans absolute Limit gehen wird und auch der normale Ligabetrieb keine Ausrede sein darf. “Es gibt genügend Zeit zur Regeneration danach”, so Rehm. Ob das Spiel in die Verlängerung oder gar bis zum Elfmeterschießen gehen wird, wird sich zeigen. Üben tun das die Spieler auf jeden Fall immer wieder, die mentale Belastung lasse sich aber nur schwer simulieren.

    Bisher hat es Rüdiger Rehm als Trainer mit seinen Mannschaften immer bis in die zweite Pokalrunde geschafft. Also zumindest für das Spiel am Montag ein gutes Ohmen.



    Ouh Ingolstadt... :II

  • Ferienzeit und Montagabend, da werden viele keine Zeit haben. Da muss man mit 4000 Zuschauern zufrieden sein. Darmstadt ist zwar ein starker Gegner aber kein Zuschauermagnet. Vielleicht schaffen wir ja die 2. Runde. Bisher haben wir hinten die Null gehalten.

  • Ach komm.

    Einmal ist es die Anstoßzeit, einmal die Ferienzeit, einmal die Spielweise und dann die Ligazugehörigkeit.

    In Ingolstadt ist es langsam Tradition, die geringe Zuschauerzahlen zu rechtfertigen.

    Bayreuth 15000 Zuschauer, Elversberg über 7000 Zuschauer, Offenbach 16000 Zuschauer etc etc.

    Am heutigen Tage wären beim FCI im Falle eines Duells gegen den HSV keine 7000 Zuschauer gekommen, obwohl es ein Samstagspiel wäre.

    Auch interessant, wenn man Foren anderer Vereine liest.

    Bei knappen Siegen gegen unterklassige Teams wird dem eigenen Team Mut zugesprochen.

    In Ingolstadt wird sich sogar beim Toto Pokal über das eigene Team bei einem Sieg lustig gemacht.

    Der SSV Jahn hatte z.B in der Regionalliga einen Zuschauerschnitt von über 6000. Hier undenkbar.

    Oldenburg reiste zur Relegation mit knapp 1000 Fans nach Berlin an. Ingolstadt wäre als Regionalligist mit 20 Leuten angereist.

    Nach Freiburg 2 die wenigsten Zuschauer des ersten Spieltages in der dritten Liga, und das als ehemaliger Bundesligist.

    Spätestens nach zwei Jahren mehr erste Liga wäre Europapokal gefordert worden, sonst hieß es auch da: 'Do geh i nimma hi".

  • wir dürfen uns über die wenigen zuschauer nicht beklagen. das ist halt in ingolstadt so und wird auch so bleiben. ausnahme: 2 jahre 1. bundesliga. freuen wir uns über die, die den weg ins stadion finden! das sind leute mit charakter und treue. nicht solche, die nach dem abstieg tönten: "dou gej i nimma hi!"