7. Spieltag | SC Freiburg II : FC Ingolstadt [Sa, 03.09.22 - 14.00 Uhr]

  • Auch im 4-3-3 gibt es einen zentralen Mittelstürmer, das Probelm ist es muss halt mehr nach hinten gearbeitet werden weil du ja sonst dauerhaft im Mittelfeld einen weniger hast, wenn aber Schmidt und auch Paco keinen Bock haben rauf und runter zu laufen spielst halt mit 2 Mann weniger, Bech rennt wenigstens wenn auch meistens erfolglos....

  • die traditionsvereine ... ich kann es nicht mehr hören! die haben auch nichts anderes als ihren verein! erfolgreich ist das auch nicht zwingend.


    wie du richtig sagst, bei uns hat keiner den fci mit der muttermilch aufgesogen. braucht auch keiner, dafür sollten wir erfolgreicher sein! wir sind ein neuer moderner klub ohne altlasten, gezielt und geplant aufgebaut, der mit klugen investitionen in der region profifußball anbieten sollte. DESWEGEN sind wir alle hier.


    wir sollten in der bundesliga spielen! aber was hier seit jahren gepfuscht wird, geht auf keine kuhhaut! wie können so pimperlevereine wie sandhausen, regensburg, paderborn, ... vor uns sein? das DARF nicht sein! wenn wir unseren job nur ein jahr wieder richtig machen würden ...


    wir sind ein standort, der mindestens in die obere hälfte der 2. liga gehört! es ist LÄCHERLICH, was die oberen seit jahren mit dem verein anstellen. die bekommen NICHTS auf die kette! da musst du einfach tauschen wie verrückt, bis mal ein guter wieder das zepter schwingt. aber nein!


    selbst in der 3. (!) liga ist der auftritt der mannschsmaft erbärmlich! das ist einfach NICHT unser anspruch! also komm mir nicht mit rwe! der ach so tolle traditionsverein, in dem sich die fans schon untereinander kloppen! verrückte!


    wenn ich in meindm job mit solchen voraussetzungen tag ein, tag aus, nein, jahr ein, jahr aus solche ergebnisse präsentieren würde, dann gute nacht, johanna!


    TRAINER RAUS!

  • Nach einer fast schlaflosen Nacht, möchte ich nur noch eines hinzufügen, dann reicht es aber auch mal...

    Im Prinzip wurde von den Verantwortlichen ( DB, MM und RR) vor der Saison einiges versprochen, dass der Kader so ausgelegt wird um UNS Fans zu begeistern und UNS nicht noch weiter zu depremieren. Der Kader möge es auch hergeben, die Versprechungen zu erfüllen aber aber aber, RR schafft es nicht.

    Also, am Ende ist immer der Trainer verantwortlich und das wird immer so sein und bleiben. Mit RR ist es nicht mehr möglich das zeigen die letzten Spiele, es geht nur noch bergab, also bleibt nur noch die Trainerentlassung.

    Sorry aber es ist die Realität.

  • Diese Anspruchshaltung ist genau der Grund, warum wir nichts mehr zustande bringen.

    Wenn sich Spieler/Verantwortliche die ganze Zeit denken, dass sie eigentlich in diese Liga nicht gehören und eh viel besser sind, dann bist du im Kopf nicht bei der Sache und es kommt zu einer Larifari-Einstellung. Siehe Abstiegssaison 2018/19: Auf jeder PK wurde von der Qualität der Einzelspieler geredet, und dass die eigentlich zu gut für den Abstiegskampf sind. Das Ende ist bekannt.


    Erfolgreiches Arbeiten fängt vor allem mit einer realistischen Momentaufnahme an: Wir sind zurecht Drittligist, Mannschaften wie Regensburg oder Paderborn sind an uns vorbeigezogen. Und dieser Vorsprung wird nicht alleine durch unsere guten Trainingsbedingungen, das NLZ und Sponsoren ausgeglichen. Darauf ruhen sich unsere Verantwortlichen aber mMn zu oft aus.

  • In der PK hat mir RR gefallen. Er hat erkannt dass man im Angriff dringend etwas ändern muss. Gut das wir am Dienstag die Möglichkeit haben im Pokalspiel etwas auszuprobieren. Aber bitte nicht damit zufrieden sein dass man gegen einen Bayernligisten gewinnt, ohne sich anzustrengen

  • So frustriert RR gestern in der PK nach dem Spiel war, bin ich mir nicht mehr so sicher, ob er zu 100% entscheiden kann, wer da auf den Platz aufläuft.

    Kann mir gut vorstellen das es Spieler gibt, die eine Auflaufgarantie unter bestimmten Bedingungen im Vertrag haben.

    RR steht doch vor dem gleichen Thema wie viele Trainer schon vor ihm. Es geht nichts weiter, gefühlt stehen jedoch immer die gleichen Spieler auf dem Platz. Andere sind dann natürlich frustriert, wenn der Erfolg ausbleibt.

    Nach RR´s Worten müssten ja das nächste mal 4 neue Offensive anfangen, bin gespannt.

  • Diese unterstellte Vetternwirtschaft geht entschieden zu weit. Bei der Aufstellung wird niemand dem Trainerteam reinreden, nicht mal Metzelder und Beiersdorfer.
    Zumindest jetzt nicht mehr nach Ende der Transferperiode.
    Gegen die Aufstellung ist ja grundsätzlich nichts zu sagen, die Spieler müssten halt ihre Leistung bringen und einen Mannschaftsgeist entwickeln.

  • Mmmh Altschanzer - ich hoffe das es wirklich so ist.

    Aber wenn man sich den Trainerverschleiß der letzten Jahre so ansieht. das muss doch einen Grund haben! Warum habe andere Vereine Jahrelang den gleichen Trainer? Bei uns ist ein Trainer schon lange da, wenn er länger wie 1 Jahr bei uns ist. Und jetzt wieder "Trainer raus!" zu fordern - leute: wer soll es denn sonst machen? Wir haben doch schon alle möglichen Trainer bei uns gehabt!


    Und was man so von anderen Leuten hört, die ein klein wenig enger am Verein drann sind - da fallen auch oft die Worte ala Vetternwirtschaft.

  • Hab gerade einen Blick auf die Fair-Play-Tabelle geworfen, da sind wir momentan Vorletzter mit 20 Gelben- und Einer Rotenkarte. Hoffe das rächt sich noch im Lauf der Saison. Spannende Paarungen am nächsten Wochenende. Wir müssten fast schon gewinnen um den Anschluß an die Spitze zu halten.

    "Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel!" (Lukas Podolski)

  • Der Artikel über Union Berlin veranlasst mich dann doch noch ein paar Worte über unseren Verein zu verlieren.

    Ohne PJ gäbe es keinen FCI, das ist so und das muss man anerkennen. Wir haben zwar Aufsichtsrat und Geschäftsführung aber die letzte Entscheidung trifft in diesem Verein nur einer.

    Was mich dann maßlos geärgert hat, war die Phase Zehe/Pätzold. Das wurde von PJ so entschieden. Dass es nicht funktionieren konnte, war den meisten klar und als das Kind in den Brunnen gefallen war kam von PJ die Aussage, er muss sich jetzt wieder selber darum kümmern, weil das nicht geklappt hat! Es war seine Entscheidung... Dann wurde in aller Hektik ein Trainer verpflichtet und nachher dann ein neuer Sportdirektor. Nächste Fehlentscheidung. Erst der Sportdirektor, dann der Trainer und zwar vom Sportdirektor ausgesucht. Hat auch wieder viel Geld gekostet. Danach wurde gesagt, dass die alten Strukturen mit kaufmännischem GF und GF-Sport wieder hergestellt werden müssen, damit die Sache funktioniert. Kurz darauf wurde das was früher ganz toll war und wieder hergestellt wurde nochmal über den Haufen geworfen und jetzt haben wir nur einen GF. Ob das gut oder schlecht ist, ist dabei völlig egal nur wie es kommuniziert wurde das war einfach nur doof und eine ziemlich untere Schublade, weil immer alle anderen "schuld" waren.


    Jetzt noch zu unserem Trainer. Er sagt: "Es muss sich schleunigst etwas ändern"!

    Für mich gibt es da zwei Dinge, warum es so ist, wie es ist. Entweder RR arbeitet an seiner Entlassung um bezahlten Urlaub zu bekommen oder die Spieler wollen einen anderen Trainer.

    Wenn Du Woche für Woche in den PKs hörst, dass Du versagt hast, dann wirst Du Dich für diesen Chef nicht mehr ins Zeug legen. Im Übrigen müsste nach dem Freiburg-Spiel sogar RR verstanden haben, dass das was er spielen lassen möchte nicht funktioniert. Ich hoffe mal, dass das auch für seinen Kopf gilt, dass sich schleunigst etwas ändern muss.


    Noch eine kleine Betrachtung des Freiburg-Spiels.

    Die zwei bis dreimal, als wir tatsächlich über die Mittellinie gekommen sind, hat Freiburg einen Streifen von 25-30 m im 5-4-1 verteidigt und da hatten wir keinerlei Mittel diesen Streifen zu durchdringen.

    Bei dem was wir in der Abwehr gespielt haben, war ständig auf Außen ein Freiburger frei und konnte den Ball nach innen spielen. Das ist beim 4-3-3 leider so, vor allem wenn die AV etwas weiter vorne spielen sollen und der Gegner dir spielerisch überlegen ist. Wenn wir im 5-3-2 gestanden hätten wären diese Bälle von außen beileibe nicht so möglich gewesen und dann hätten wir am Ende vielleicht wenigsten ein 0:0 mit nach Hause genommen. Die meisten "Underdogs" spielen das so. Union Berlin, Freiburg und Frankfurt bei internationalen Spielen.


    Auch wenn einige glauben, dass wir der FC Bayern der dritten Liga sind, die Realität hat uns jetzt eingeholt!


    Schauen wir mal was sich schleunigst ändert und hoffen wir mal wieder auf den nächsten Spieltag!

  • Aber die taktische Flexibilität ist Trainer Sache, ich muss auch mal unter dem Spiel umstellen können oder das auch sehen, entweder sind wir wirklich so unflexibel oder es wird einfach nicht trainiert oder unsere Spieler haben sowas nicht drauf..


    So der so beginnen für die Mannschaft und auch RR die Woche der Wahrheit....

  • Wenn du nur Torchancen anerkennst, die aus der eigenen Abwehr heraus gestartet werden, dann wirst du aber bei den wenigsten Mannschaften deine Freude haben.

    Dies haben wir auch bei Hasenhüttl nicht oft geschafft. In der Regel schießen die meisten Mannschaften Tore indem man Zweikämpfe gewinnt und schnell umschaltet. Weitere effektive Methoden sind Standards oder durch immensen Druck den Gegner zu Fehlern zwingen.

    Bis zur ersten Halbzeit gegen Wehen haben wir 1 und 2 ja noch hinbekommen. Nicht immer gut, aber wenigstens im Ansatz. Aber schon gegen Essen haben wir nicht die Intensität in den Zweikämpfen an den Tag gelegt, die von Nöten sind, um sich Chancen zu erarbeiten. Nur ein paar Minuten im Spiel reicht eben nicht aus. Aber hatten wir auch gegen Wehen noch Ansatzweise Aktionen.

    Am Samstag genau Zwei. Einmal durch einen Fehler von Freiburg und durch den gefühlt einzigen aggressiven Zweikampf in der gegnerischen Zone und den daraus resultierenden Freistoß durch Bech. Auch Druck war überhaupt nicht vorhanden. 0:8 Ecken sagen da Alles.

    Meine Beobachtungen aus dem Spiel gegen Freiburg. Und dies ohne Magenta sondern Live.

    Das Kernproblem ist das wir derzeit drei von einander abgekoppelte Linien haben, die nicht zusammen spielen. Wir rücken defensiv und offensiv nicht gemeinsam nach. Dadurch entstehen so viele Lücken, die defensiv Räume schaffen und offensiv es leicht machen unsere Angreifer zu isolieren. Sprich seit Essen agieren wir nur Zeitweise als Team. Zeitweise reicht aber nicht. Dazu ziehen wir uns mit den Ketten so weit zurück, dass wir gefühlt am eigenen Strafraum stehen. Da bleibt auch bei Ballgewinn kaum die Möglichkeit in Ruhe aufbauen. Gerade bei Mannschaften wie Freiburg, die bei Ballverlust sofort mit 2 bis 3 Spielern uns jagen. Daraus resultieren dann eben viele Standards und Unruhe. Es war ja nicht so, dass Freiburg uns völlig an die Wand gespielt hat, aber durch die fehlenden Zweikämpfe und dem Tief stehen wunderbar die Kontrolle behalten konnten. Klar zu erkennen war auch, dass sie unsere Rechte Seite als Schwachstelle erkannt haben. Gefühlt jeder Angriff lief über diese Seite.

    Offensiv war dies gar nichts. Aber auch da geht uns jede Bindung. Da geht jegliche Anbindung zum Rest und so ist es leicht zu verteidigen.

    Der Weggang von Röhl tut deswegen weh, weil er der Einzige im Mittelfeld war, der auch Mal einen Ball mit Tempo treiben konnte und mit In die Spitze einrücken könnt. Da haben wir im Moment keinen.

    Noch ein Wort zu Testroet. Da sieht alles sehr unglücklich aus. Aber solche Spieler mit der Abschussquote muß ich eben auch dort in Stellung bringen, wo sie diese ausspielen können. Nämlich in der Box. Als Linksaußen ist der nicht zu gebrauchen.

    Lernen wieder über 90 Minuten Zweikämpfe zu führen. Und dies über den ganzen Platz Insgesamt höher stehen und sich über gewonnene Zweikämpfe Selbstvertrauen gewinnen. in den ersten 4 Spielen hat manchmal ist es ja gesehen, dass sie es können.

  • unsuwe

    "Wenn du nur Torchancen anerkennst, die aus der eigenen Abwehr heraus gestartet werden, dann wirst du aber bei den wenigsten Mannschaften deine Freude haben."


    Das ist doch Quatsch, aber wenn eine Mannschaft in 90 Minuten nicht in der Lage ist, einen einzigen Angriff bei eigenem Abstoß, wenigstens in die Nähe des gegnerischen Tores zu bringen, dann stimmt etwas nicht und wir hatten in diesem Spiel immerhin mindestens 29 Gelegenheiten dazu, denn da hatten wir den Ball und haben ihn mit einem hohen Schlag nach vorne verloren.


    Bei allen anderen Dingen bin ich bei Dir! Sehr gute Analyse die ich, bis auf ein paar Kleinigkeiten, genauso sehe.


    Die Frage ist nur, warum hat sich das nach den ersten Spielen so entwickelt, wie Du das schilderst. Ich habe ja keine Ahnung von den Internas, aber von außen schaut es definitiv so aus, also ob die meisten in der Mannschaft gegen den Trainer spielen. Verwundern würde mich das nicht. Da sind doch mindestens 10 Leute, die bei mehreren Trainerentlassungen dabei waren und die wissen wie das geht.


    Kleine Zusatzinfo: Bis zum Hasi hatten wir im Durchschnitt etwa 1 Trainer pro Jahr und danach war die durchschnittliche Verweildauer nur noch 6 Monate.