Der erfolgreichste Ingolstädter Klub in den letzten 30 Jahren ist wieder im Einsatz. Die Rede ist natürlich vom MTV Ingolstadt. Nach der verpatzen Generalprobe im Toto-Pokal beim SV Kasing, folgte eine Gelunge Premiere. Im ersten Punktspiel nach genau 5 Jahren und 65 Tagen bezang man den TSV Unsernherrn 2 mit 3:0 (2:0). Die Lila-Weißen müssen ganz unten in der C-Klasse (2S) wieder anfangen. Der Aufstieg dürfte dabei machbar sein. Im Tor steht der ehemaliga Bayernligaspieler Peter Zemljak (30), der der Hintermannschaft viel Sicherheit geben wird.
Auch in der Kreisliga1 begann am Wochenende die Punktrunde wieder. Der Topfavorit dürfte dabei der VfB Friedrichshofen sein. Mit vielen Neuzugängen darunter u.a. Ex-Profi George Mbwando (FC Ingolstadt 04 2006-2008) starten sie mit einem 5:0 beim VfB Pörnbach. Dahinter hat mit Sicherheit die zweite Mannschaft vom Landesligisten VfB Eichstätt gute Chancen. Im ersten Spiel gab es gleich mal einnen klaren Sieg beim FT Ringsee 4:1 (1:0). Die Freie Turnerschaft hatte keine Chane gegen die läuferisch und spielerisch überlegegen Gäste. Der Trainer der Heimmannschaft hatte so ab der 30 Minute nur den Schiedsrichter im Sinn. Statt seinen Schützlingen gab er lieber dem Unparteischen Ratschläge. Er kommentierte jede Entscheidung, auch nach dem er in der 70 Minuten des Feldes verwiesen wurde. Das übertrug sich auch auf die Mannschaft. Teilweise derbe Schimpfwörter gab es gegen den Spielleiter und seinen Assistenten. Obwohl sie keine großen Fehler gemacht haben. Das Ehrentor der Gastgeber in der 92 Minute war ein Elfmeter. Der Schiedsrichter war an der Niederlage der FT auf jeden Fall nicht Schuld.
Eher gegen den Abstieg kämpfen müssen der Aufsteiger FC Grün-Weiss Ingolstadt und auch die SpVgg Wolfsbuch/Zell. Die Gäste gewannen dieses mäßige Kreisligaspiel mit 2:1. Die mit Hauptsächlich türkischen Spielern besetzten Hausherrn waren spielerisch und auch optisch leicht überlegen. Durch die schlechte Chancenauswärtung wurde es nichts mit einem Sieg. Ein Punkt war mit Sicherheit drin. Die Gäste hatten wenige Möglichkeiten, die sie aber Nutzen. Am Ende waren die Wolfsbucher eine bisschen Abgezockter, dadurch brachten sie die Führung ans Ziel. Trotzdem wird es für beide Teams keine leichte Saison.