Beiträge von Schwanzer19

    Im Fußball gibt es zwei Halbzeiten. Dazwischen ist eine Pause. Diese hat der FCI zu einer guten Analyse genutzt, wie die 2. HZ beweist. Eben das macht auch eine gute Mannschaft aus.


    Wichtig sind die 3 Punkte unterm Strich - und keinen Gegentreffer kassiert. Das kann zur Stabilität beitragen.


    Schade, dass die Niederlagen der Gegner nicht genutzt wurden, um aufzuschließen.


    Überrascht hat mich trotzdem der Heimsieg ein bisschen schon. Wurde auch Zeit.

    Vieles, was hier zu lesen ist, ist nachvollziehbar und verständlich. Alle haben dies gemeinsam: nämlich die Erkenntnis, dass die Entwicklung der Mannschaft zu wünschen übrig lässt. Das ist an zwei Defiziten zu erkennen:


    Das erste Defizit ist die unbegreifliche Heimschwäche.


    Das zweite Defizit ist die hohe Fehlpassquote.


    Aufgabe des Trainers und des hoch bezahlten Stabes wäre es zu erarbeiten, was die Ursachen sein könnten. Fehlpässe und Heimschwäche entstehen dann, das weiß ich aus Erfahrung, wenn unqualifizierter Druck auf die Mannschaft ausgeübt wird. Folge:

    Im Spiel will keiner Verantwortung übernehmen und schiebt den Ball möglichst schnell zum Nachbarn. Der denkt aber genauso in Bezug auf Verantwortung und Spielfreude - daraus entsteht dann eine Fehlerkette - alle fallen um wie Dominosteine!


    Ich bezweifle nicht das Können der einzelnen Spieler. Aber zu bezweifeln ist, ob unsere Führungsmannschaft eine klar erkennbare Führungsarbeit leistet und ob sie sich selbst weiterentwickelt hat, so wie sie es von der Mannschaft verlangt.

    Bei mangelnder Qualifikation in der Führungsarbeit kommt Hektik auf. Es wird vieles mit Gewalt beim Spieler durchgedrückt. Es scheint wirklich so zu sein, dass in Wirklichkeit viel Hektik im Verein herrscht, der sich auf die Spieler überträgt und deren Spiel. Das wäre eine Erklärung, denn Spieler wollen Spaß am Spiel haben und auch am Risiko haben (dürfen).

    Es kommt nur ein Heimsieg in Frage. Alles andere nicht.


    Die Mannschaft hat Appetit auf mehr bekommen und weiß, dass nur kompromissloses Spiel der Schlüssel zum Erfolg ist.

    Spielerisch und taktisch hat sie eine positive Entwicklung hinter sich.


    Wenn sie bei eigenen Angriffen höher stehen würde, hätte sie mehr Anspielstationen einerseits und mehr Pressingmöglichkeiten andererseits. Der Druck würde zunehmen und damit die Torchancen steigen.

    Die Ergebnisse sind einfach enttäuschend. Den Aufstieg in diesem Jahr können und werden wir nicht schaffen. Der Trainer ist relativ "brav" und die Spieler haben sich ihm angepasst. Es herrscht Mittelmäßigkeit.


    In der Führungsetage ist es auch ganz still geworden. Auf die Hauptversammlung darf man deshalb ganz gespannt sein.


    Es fehlt an herausragenden Führungspersönlichkeiten. Wie gesagt, es herrscht Mittelmäßigkeit.

    Unsere Mannschaft sei in gewissem Umfang in Schutz genommen. Das deshalb, weil sie nur das auf dem Feld bringen kann, was man ihr im Training und in den Besprechungen beibringt. Da stellt sich schon die Frage, welche Anforderungen der Verein an sich selber hat.


    Das, was auf dem Platz geboten wurde, ist das kleine Ein-Mal-Eins. Höhere Mathematik zeigte der Gegner. Sein Spiel war flüssig, durchdacht und überzeugend. Bis aus die Chancenauswertung.


    Mit "Hoch und Weit" bietet man keinen attraktiven Fußball an. Den Zuschauern, den Fans und schon gar nicht dem Spielern, denn die wollen Fußball spielen - wenn man sie läßt. Also weg von "Hoch und Weit" und hin zu maximal zwei Ballkontakten, Doppelpass muß Standard werden, Flügelwechsel sowieso, Raumaufteilung ist nicht ökonomisch, präzise scharfe und genaue Pässe in den Raum sind Mangelware, Standards müssen sitzen, weniger dumme Fouls, TW muß 12. Feldspieler sein. Etc., Etc..

    Wo ist das alles? Was wird da trainiert? Fußball ist vom Kopf her eines der anspruchsvollsten Sportarten. Kraft und Kondition sind dazu nur Hilfsmittel und allein nicht ausreichend. Rennen allein bringt nichts.


    Ich wünsche uns einfach eine Abkehr von der bisherigen, unattraktiven Spielweise. Dafür sind die Verantwortlichen ganz allein zuständig. AAW


    Beispiel und Vorbild dazu ist unsere Frauen Fußball-Nationalmannschaft. Was hat die vor zwei Jahren gekickt? Einen furchtbaren Fußball. Wer war Trainerin? Wer das Team hinter dem Team?


    Und heute? Wer ist die Trainerin? Wer ist das Team hinter dem Team? Die Führungsqualität, die Pädagogik ist eine andere,

    die Spielfreude und der Teamgeist kehrten zurück und damit der Erfolg. Die Zustimmung gigantisch. Nur verdienen tun die Damen immer noch zu wenig.


    Es wäre zu wünschen, dass unser Verein mal bei der Damen-Nationalmannschaft vorbeischaut und das übernimmt, was bei uns fehlt.


    Nehmen wir selbst als Beispiel unseren Arbeitsplatz. Wann bringen wir die beste Leistung? Wenn die Vorgesetzten ihre Hausaufgaben machen und uns die richtigen Ziele vorgeben und richtig führen. Wenn jeder weiß was er zu tun hat und man sich auf den Arbeitskameraden/in verlassen kann, dann paßt es. Dann macht es Spaß zu arbeiten und die Arbeitsleistung steigt automatisch. So entwickelt sich jeder weiter und mit dem Fortschritt kommt auch der Erfolg.


    Meine Minimalforderung ist: Alle Heimspiele müssen gewonnen werden! AAE[FCI] !!

    Wenn man in der Fußballgeschichte Ingolstadts zurückblickt, z. B. ESV oder MTV, die Spiele gegen Regensburg oder in Regensburg, hatten stets einen Run per Bahn oder Pkw mit tausenden von Fans ausgelöst. Entsprechend war das Jahn-Stadion bis an den Rand gefüllt.


    Bis an den Rand mit Motivation sollten auch unsere Spieler gefüllt sein, um zu zeigen, dass die 0:3 Niederlage ein Ausrutscher war.


    Die Schanzer-Fußballfamilie sollte den FCI-Tabellenplatz vergessen und zeigen, dass sie auch in schweren Zeiten zu ihrer Mannschaft stehen. Regensburg ist nicht weit und die Belohnung für die FC-Anhänger wären stolze 3 Punkte und eine Annäherung an den unmöglich erscheinenden Relegationsplatz. Die Situation kann dann plötzlich anders aussehen - auch psychologisch.


    Mit einem Sieg würden wir uns alle einen Gefallen tun, der besonders den Fans zuzuschreiben wäre.

    Das ist nochmal gut gegangen, dank Paulsen.


    Man sieht, wie der Abstiegskampf Nerven kostet. Ansatzweise waren gute Spielzüge dabei. Aber leider nur ansatzweise.

    Es fehlen Selbstvertrauen und Mut für freche Einzelaktionen und Kombinationsspiel.

    Sicher wird es im Training besser klappen. Man muß dann aber auf den Platz bringen.


    Vermisst werden flüssiges Weiterleiten des Balls mit direktem Kontakt. Es gibt viel zu viel Spielverzögerung, hervorgerufen durch fantasieloses Rückpaßspiel, wodurch der Gegner immer viel zu viel Zeit hat, um seine Abwehr zu formieren. Nur mit zügigen Angriffen kann man punkten.


    Antonitsch ist Weltmeister im Rückpaßspiel und nach vorne zu viele Fehlpässe. Ein Aufbauspiel sieht anders aus. Freilaufen bzw. richtiges, rechtzeitiges Freistellen ist selten. Erfolgreiches Spiel Eins gegen Eins meist Fehlanzeige.


    In der 2. Halbzeit war Schlafwagenfußball - und das gegen 10 Mann. Unglaublich.

    Die muß man mit Flügelwechsel und schnellem Paßspiel müde machen.


    Das war ein sehr enttäuschendes Spiel.

    In der Innenverteidigung bedarf es einer Verstärkung, denn die vielen Gegentore haben die Alarmglocken läuten lassen.


    Serben sind gute Fußballer, die sich von Jungend an mit dem Fußball identifizieren und so mit allen Wassern gewaschen sind. Deshalb könnte diese Verpflichtung aus dieser Sicht schon mal ins Schwarze treffen.


    Mit den Verstärkungen im Mittelfeld könnte das ein gutes Bollwerk werden.


    Na, Jungs, auf get's in die Rückrunde mit Motivation und Siegermentalität!

    Die gegenwärtige Tabellensituation läßt wenig Spielraum für Realismus. Trotzdem. Chancen gibt es immer, besonders im Fußball.


    Weil viele den FCI schon abgeschrieben haben, kann das durchaus in dem einen oder anderen Spiel von Vorteil sein. Man wird unterschätzt und hat so die Chance zur Überraschung. Auch weil der Abstieg schon von manchen Fans und auch Gegnern als fast sicher ist, könnte das gerade Kräfte in der Mannschaft freimachen, sich zu beweisen und voll auf Sieg aufzuspielen. Die Moral der Mannschaft stimmt jedenfalls und deshalb ist noch einiges möglich. Man muß aber fest daran glauben.


    Auf diese Underdog-Karte zu setzen, könnte sich lohnen. Abgestiegen ist man erst am letzten Spieltag.

    Wichtig wird m. E. sein, dass er sich gegen die Widerstände durchsetzt, die bisher nicht die Leistung gebracht haben, die bei den Voraussetzungen des Vereins hätte gebracht werden können und müssen.


    Nur wenn er fachlich und menschlich das tut, was dem Verein nütze, egal wer da im Weg steht, wird der FCI in die Erfolgsspur kommen. Damit meine ich, dass er es konsequent ohne Rücksicht auf die Person durchführt. Anders wird es nicht gehen.


    Einen anderen Weg gibt es nicht.

    Erstmal ist es positiv, dass die Verletztenliste kürzer wird. Damit hat der Trainer einen gewissen Spielraum. Allerdings darf nach einer längeren Pause keine volle Leistung erwartet werden. Deshalb werden die Einsätze dosiert und kurz sein. Es wird also noch einige Zeit dauern, bis die Verletzten bei ihrer 100%igen Leistung sein werden.

    Es muß auch so klappen.

    Trotz der Niederlage bin ich mit der Leistung der Mannschaft über weite Teile zufrieden.


    Gefallen haben das flüssige und schnelle Paßspiel. Das ist der richtige Weg und der muß weiter konsequent entwickelt werden. So überwinden wir den Raum schneller und dringen leichter in den Strafraum ein.


    Verbessert wurde auch die Paßgenauigkeit. Aber sie ist nicht da, wo sie sein kann und muß.

    Besser wurde auch das Abspiel mit dem Kopf. Die Bälle wurden nicht einfach weit und planlos wegeköpft, sondern kamen sehr viel öfter beim Mitspieler an, der gesucht wurde.


    Ganz toll waren einige Pässe in die Tiefe des Raums. Wenn dann mehr Selbstvertrauen und Überblick hinzukommen, werden das verdammt gefährliche Konter. Und wenn hinten die Konzentration nicht nachlässt, kommen auch die Erfolge. Ganz sicher.


    Schubert strahlt Ruhe und Souveränität aus. Das wird immer mehr auf die Mannschaft übertragen und der Gegner wird es zu spüren bekommen. Vor allem bei uns auf der Schanz.


    Man sieht Schubert auch die Ausgeglichenheit an, die er durch die Trainerpause "tanken" konnte.

    Auch Hasenhüttl seinerzeit hatte eine eine Pause hinter sich, was sich positiv ausgewirkt hat.

    Ich vergleiche Hasenhüttl nicht mit Schubert. Jeder ist anders und auf seine Weise erfolgreich.

    Hasenhüttl sollten wir auch nicht kopieren, sondern endlich unseren eigenen Stil suchen, finden und durchsetzen. Eine Kopie ist eine Kopie und kein Original. D. h., Hasenhüttl ist Vergangenheit, wir brauchen etwas eigenes für die Zukunft.


    Ich wünsche der Mannschaft, dass die da weitermacht, wo sie nach der Halbzeit etwa 20 Minuten lang S04 in ihre Hälfte zurückgedrängt hat.


    Jetzt bin ich zuversichtlicher, dass es wieder aufwärts gehen wird.


    Die nächsten beiden Spiele werden wir deshalb gewinnen, davon bin ich überzeugt.

    Interessant ist das erste Trainingsvideo mit Schubert.

    Dabei ist auffallende, wie locker und entspannt er mit den Spielern umgeht und sie mit ihm. Genau diese Art der Zusammenarbeit weckt Hoffnung auf mehr Selbstvertrauen und Struktur im Spiel.

    Damit besteht die Chance, dass die Hektik nach und nach reduziert bzw. auf ein Minimum reduziert wird. Die Qualität des Spiels würde besser.


    Hoffen wir es.

    Unsere Mannschaft hatte sich unter Pätzold nicht weiter entwickelt. Auch der Elan der jungen Spieler hatte nachgelassen. Das ist bei dem ständigen Laufpensum ohne kluge Verschnaufpausen kein Wunder.


    Die Mannschaft spielte wie eine schlecht trainierte Juniorenelf. Schade, dass der Versuch mit Pätzold und Zehe nicht klappte.


    Die Hoffnung auf Besserung wird wohl dann erfüllt, wenn die 10 verletzten wieder einsatzfähig sind. Erst dann wird sich vermutlich der Erfolg stabilisieren. Bis dahin wird die Mannschaft wohl oder übel nicht ihre volle Stärke entwickeln können. Basis für eine andere Spielphilosophie

    kann entwickelt werden, durchsetzen wird sie sich erst dann, wenn alle Mann an Bord sind und der Konkurrenzkampf einsetzt.


    Was den Co-Trainer betrifft, wird Schubert wohl seinen Wunsch wohl eher durchsetzen. Ob er Henke, oder Henke Schubert akzeptiert, wäre interessant zu wissen.


    Der Kommentar von Sterner im Donau Kurier heute nennt Fakten, die zu akzeptieren sind.