Beiträge von Schwanzer19

    Das deutet darauf hin. Aber alle schweigen.


    Schade.


    Willi250,

    im Gegenteil, Träsch wird sich geehrt fühlen.

    Es geht auch nicht um einen Vergleich, wie ich es gemeint habe. Sondern um ein Beispiel, was möglich ist und als Anregung, positives bei anderen, eben was sie gut machen, anzuschauen und nachzudenken, was davon brauchbar sein könnte.

    Freiburg hat einen Fußballpädagogen als Trainer. Das ist eine ideale Mischung, die es so selten gibt.


    Was das mit Träsch zu tun hat?

    Freiburgs Trainer hat Herzblut für seinen Verein. Das zeigt er schon seit vielen Jahren.

    Warum soll dieses Herzblut nicht auch Träsch haben?

    Den Gegenbeweis kann niemand antreten, denn die Chance hatte er bis heute nicht.

    Die Kunst wird es sein, eine gute Mischung, die vom Können und Charakter zusammenpassen, zu erkennen und zum Bleiben zu bewegen. Mindestens so lange, bis sie bei uns eingeschlagen haben und bei einem Wechsel gute Kasse erlauben.


    Dann rentieren sich auch die Ausbildungs- und Weiterbildungskosten. Das Image wird verbessert und der Verein gewinnt an Anziehungskraft.


    Aber dazu braucht es gutes Personal mit einer hohen Fachausbildung, Erfahrung und Indentifikationskraft.

    Das der FCB vormacht, wie man junge Spieler entwickelt, stimmt nicht ganz.


    Richtig ist, dass der FCB in den Zeiten Sepp Maier, Schweinsteiger und Co. großen Wert auf eigenen Nachwuchs gelegt hat und auch dafür etwas tat.


    Richtig ist aber auch, dass Uli Hoeneß zuletzt arg gegensteuern mußte, um die Defizite in der Nachwuchsausbildung zu reduzieren. Auf sein energisches Vorgehen gegen diese Nachlässigkeit hin hat der FC wieder den eigenen Nachwuchs entdeckt und wiederbelebt.


    Aber eines ist auch klar. Junge Talente darf man nicht verheizen. Man muß sie aufbauen. Dabei ist beim FCB der Ausleseprozess gnadenlos hart. Aber war zählt, ist der Erfolg.


    Die beim FCB nicht ankommen, können ja zu uns kommen.

    Stimme sfc zu.


    Der FCB hats doch vorgemacht, wie man es machen könnte. Erst eine Volontär-Zeit einplanen und ansehen, wie sich der Kandidat macht. Dazu gibt es viele Möglichkeiten. Aufgabenstellungen im Prüfungsmodus können in allen wichtigen Bereichen erfolgen, mit anschießender Beurteilung und Bewertung.


    Wo ein Wille da ein Weg. Bei Kahn und Salihamdsic ging man in etwa so vor. Die wurden nicht gleich verpflichtet. Sie wollten zum FCB und mußten sich vorher beweisen, ob sie dazupassen.

    Sie passen. Hoffentlich recht lange.

    Träsch täte dem Schanzer Fußball gut zu Gesicht stehen.


    Der Weg, erst einmal sich auf sein Studium zu konzentrieren, ist richtig. Dafür alles Gute.


    Alles Gute auch ihm und seiner Familie, die bestimmt Nachholbedarf hat.


    Der FC sollte das, was gewesen ist, vergessen und das nachholen, was die Zukunft bedeutet.


    Träsch täte dem FCI gut zu Gesicht stehen. Und noch mehr, der FC würde in seiner Glaubwürdigkeit und Qualität, echte Schanzer in seinen Reihen zu haben, enorm dazugewinnen.


    Denke, viele sind der gleichen Meinung.

    Willi250,

    man kann es so sehen, dass die Tabellenführung nach dem 3. Spieltag "vollkommen" unwichtig ist. Dem ist aber nicht so, denn jedes gewonnene Spiel zählt in der Endabrechnung. Wer annimmt, es iwürde kein Druck herrschen, weil es ja erst das 3. Spiel ist, der täuscht sich. folglich.


    In der Praxis ist es so, dass jeder Spieler ganz unterschiedlich mit dem Druck umgeht. Der eine braucht einige gute Worte, der andere geht ganz ruhig ins Spiel. Es ist wie bei einem Instrument, alle Saiten müssen richtig stimmig sein.


    Natürlich resultiert die Leistung einer Mannschaft aus der Leistung seiner Spieler. Aber genau das ist der springende Punkt. Auf dem Spielfeld kann der Spieler nur das abrufen, was er im Training vermittelt bekommen hat. Die Möglichkeit des Trainers, während des Spiels Korrekturen vorzunehmen, wird oft überschätzt. Es liegt an den Spielern, ein Spiel lesen zu können und strategisch zu denken. Das darf man erwarten.


    Psychologisch klappt diese Umsetzung auf dem Spiel dann nicht, und das ist mein Ansatz, wenn im Training und Umfeld Signale gesetzt werden, die Druck aufbauen. Genau das ist meine Kritik.

    Denn Druck ist kontraproduktiv.


    Was die Fähigkeiten unserer Spieler betrifft, so sehe ich bei ihnen ein gutes Potential für diese Klasse. Allerdings kommt es auf die Fähigkeit der Verantwortlichen an, diese richtig einzuschätzen und so zu steuern, das der Druck nicht bei der eigenen, sondern bei der gegnerischen Elf aufgebaut wird. Es geht folglich um die Einstellung bzw. Führung der eigenen Mannschaft, damit bei dieser die von mir erwähnte Hektik nicht aufkommen läßt. Man kann mir ruhig glauben, dass Spieler sehr gute Antennen haben, was so gemeint ist oder nicht. Vertrauen ist dabei ein wichtiges Kriterium.


    Aus diesen Gründen sehe ich nicht, was an meiner Meinung korrigiert werden soll. Interessant ist es allemal, was andere so denken.

    Ein Hinweis zur Fußballtradition des FCI.


    Wer sich für die Trainer des ESV interessiert, der kann sie ab sofort ab dem Jahr 1925 bis 2004 mit Jahr, Monat und Tag nachlesen - und zwar unter Tradition. AAK


    Ich habe die bisherige Trainer-Historie ergänzt bzw. berichtigt. Das lag mir einfach so am Herzen.


    Viel Spaß. Über ein Echo würde ich mich freuen. Danke.

    NeroDanilo, die Zustimmung freut.


    Ich persönliche kenne die Situationen dieser Art und ihre Erwartungshaltung. Dagegen ist nichts zu sagen.


    Es wird oft über Symptome geredet, weil das einfach ist. Schwieriger wird es, den Ursachen auf den Grund zu gehen und praktikable Lösungen anzubieten, die allen helfen. Genauso oft wird davon geredet, dass der einzelne Spieler verbessert werden muß. Immer wieder ist das zu hören und zu lesen. Doch das ist Gerede. Wichtig sind die Taten. Taten ergeben sich aus guten Analysen und den richtigen Konsequenzen. Dazu gehören Mut und Entschlossenheit.


    Ich habe vor kurzem im Fernsehen einem erfolgreichen Trainer und Manager zugehört. Das was er über Konzepte geredet hat, hatte Hand und Fuß. Seine Erfolge bestätigten glaubwürdig seine Aussagen. Dieser Mann war erfolgreich in Salzburg, dann in Leipzig. Wen meine ich wohl?

    Das ist eine Anregung zum Nachdenken.