Beiträge von Schwanzer19

    Die Mannschaft hat bewiesen, was in ihr steckt, wenn sie auf technisch starke Gegner trifft und es um die Ehre vor großem Publikum geht. Da kommt das ganze Potential heraus und die Trainerin muß gar nicht viel motivieren, denn dafür sorgt der Gegner.

    Das Derby hat viel versprochen, besonders was die Stimmung im Stadion angeht und es hat die Erwartungen, gerade die der Schanzer, weit übertroffen. Sie sahen eine Elf, die unbedingt siegen wollte und die auch den Beweis angetreten hat, dass sie mit Siegeswillen auch gewinnt. Sie gewann - und das mit sehenswerten Toren. So etwas wünscht man sich als Schanzer bei den Heimspielen. Freude kam auch auf, den ehemaligen FCI Trainer besiegt zu haben. Das tut gut. Diejenigen 1100 haben es nicht bereut, dort gewesen zu sein, bei einem historischen Sieg auf des Gegners Platz. Diese Riesenzahl von Schanzern war auch Motivation für die Mannschaft. Dazu kam eine tolle Choreografie. Respekt! Es geht doch!

    Dieser Sieg ist Motivation für die neue Saison, sowohl für die Mannschaft als auch für die Schanzer, wieder zahlreich ins Stadion zu gehen. Fußballer brauchen Stimmung, so wie sie Künstler brauchen, um zu höchsten Leistungen motiviert zu werden. Glückwunsch und Balsam für die Trainerin, im Käfig den Löwen gezähmt zu haben.

    Drücken wir die Daumen.

    Die Spieler der Alemania waren am Ball trickreicher als unsere. So spielten sich sich und ihren Nebenmann frei. Auch hatte die Alemania das bessere Stellungsspiel und so war immer war einer frei. Ballannahmen wurden angetäuscht statt dessen ließ man ihn zum Mitspieler passieren, unser Mann daneben war überlistet bzw. ausgespielt.

    Jeder der Aachener wußte, wo sein Mitspieler steht oder hinläuft oder hinlaufen wird. Die Automatismen funktionierten. Zu diesen Automatismen gehörte auch, dass nicht lange mit dem Torschuß gefackelt wurde. Ein Geheimnis für die letzten Erfolge ist der blitzschnelle Torabschluß, der die Torleute überrascht. So fiel gegen uns der Siegtreffer.

    Unserer Mannschaft wünsche ich mehr Selbstvertrauen bei den eigenen Aktionen und ein Spiel mit mehr Aktionen nach vorne, denn dort steht das Tor. Auf keinen Fall darf die Abwehr vernachlässigt werden.

    Mir war klar, dass Schweinfurt kein Sieg wird.

    Das aus der Erfahrung mit unserer Mannschaft, dass sie sich gegen destruktiven Fußball sich nicht durchsetzen kann. Das scheint ein psychologisches Problem zu sein. Das deshalb, weil kein Spieler sich gegen einen schlechten der gegnerischen Mannschaft blamieren will. Das ist der Grund, weshalb er dann nicht mit letzter Konsequenz sich einsetzt. Weil jeder so oder ähnlich denkt, kommt so eine blamable Mannschaftsleistung heraus.

    Fröde ist der Gelben-Karten-König. Fußball wird nicht nur mit der Physis, sondern auch auch mit dem Kopf gespielt. Jetzt fällt er schon wieder aus. Stimmts?

    Vor dem Spiel habe ich darauf hingewiesen, aus eigener persönlicher Erfahrung, dass man als Spieler fünf bis sechs Spiele braucht, um seinen Körper und die Konzentration auf das neue Spielgeschehen einzustellen. Das geschieht schrittweise und man darf nicht nachlassen in der Konzentration und im Trainingswillen. Dann klappt es.

    Ich habe volles Vertrauen in die Trainerin, dass es klappt. Denn so, wie sie mit den einzelnen Spieler und der Mannschaft und der Betreuung kommuniziert, ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Weiterentwicklung insgesamt klappt, höchstwahrscheinlich.

    Wie man es auf dem Spielfeld sieht, weicht die bisherige Hektik immer mehr der Spielfreude und damit auch der dem Selbstvertrauen. Das Kombinationsspiel klappt, weil die Laufwege vorhersehbar für den Mitspieler sind damit wird der eigene Spielcharakter dem Gegner aufgezwungen. Der Erfolg kommt spielerisch zustande.

    Was für einen Spieler unabdingbar ist, sind Frechheit und Mut sowie sofortiger präziser Torschuss, bevor sich TW und Gegner eingestellt haben. Dies sehe ich bei Kaygin und Yann.

    Ernst Apfelbeck erzielte für den Vorgängerverein des FCI, den ESV, insgesamt 114 Tore. Er handelte stets blitzschnell. Ich habe es miterlebt.

    Wir sprechen hier vom Kader. Dazu ein kleiner Vergleich der Spielphilosophien des FCI.

    Sehr erfolgreich spielten wir in der Zeit, in der wir das Spiel über schnelle Flügel gestalteten. Dazu hatten wir einen blitzschnellen Leckie auf der linken Seite und auf der rechten Seite einen ebenfalls blitzschnellen Danny Da Costa. Beide waren nach einem abgeschlossenen Angriff sofort wieder in der Abwehr.

    Solche beweglichen Zangen brachten uns die Erfolge bis zur 1. Bundesliga 2015. Auf dieses Erfolgskonzept sollte man sich wieder besinnen. Derzeit fehlen uns an den Außen solch schnelle Spieler. Wir wären dann um einiges erfolgreicher.

    Sabrina macht ihre Arbeit sehr gut, aber ihr Erfolg wäre noch größer, wenn .... wir schnelle Außen hätten.

    Bei einer neu zusammengestellten Mannschaft dauert es bis zu sechs Spieltage, bis sie sich gefangen und Selbstverstrauen hat. Der FCI bestätigt es.

    Sabrina hat kontinuierlich an der Spielgestaltung und Moral der Mannschaft gearbeitet und nicht aufgegeben. Sie verdient ein Lob. Natürlich auch ihre Assis.

    Mir wird hier Eisele zu wenig erwähnt. Schade. Er ist einer derjenigen, der zum Erfolg wesentlich beiträgt. Seine Sicherheit und Spielübersicht sind Klasse. Er leitet immer wieder dadurch gefährliche Angriffe ein, indem er weite Bälle in den Raum schlägt und der Gegner sich noch nicht sortiert hat.

    Kostly darf sich durch die ausgelassenen Chancen nicht beirren lassen und einfach weitermachen. Dann wirds werden. Er ist sehr lernfähig und clever. Er weiß selber, dass er mehr kann.

    MTV68_ESV72 hat in vielen Punkten Recht.

    Das Spiel habe ich im BR verfolgt. Was die Mannschaft an diesem Spieltag gezeigt hat, war leider ein "Angsthasenfußball".

    Das Tor steht vorne und nicht hinten. Das Spiel nach hinten bringt dem Gegner Zeit, um sich neu zu formieren. Auf diese Weise erzielt man keine Tore. Außerdem geht viel Zeit verloren, deren Verlust mit fort laufendem Spiel Hektik erzeugt.

    Heute zeigte die Mannschaft Zweikampfschwäre, stand viel zu weit vom Gegenspieler weg und war mehr Zuschauer als Gegner. So schaut man auch schlecht aus.

    Keine Automatismen waren zu sehen, kein frühzeitiges Freilaufen, Spiel in den freien Raum - und vor allem Seitenwechsel waren Fehlanzeige.

    Der Mannschaft fehlt es an Selbstvertrauen. Beispiel: Ein FCI-Spieler nimmt den Ball im Mittelfeld an, mit dem Rücken zum gegnerischen Tor. Ein Gegenspieler ist links von ihm 5 m entfernt. Der andere Gegenspieler steht etwa 6 m rechts von ihm. Statt einer Drehung um 180 Grad und Sprint in des Gegners Hälfte, spielt er den Ball zurück zum Abwehrspieler. Es gab viele dieser Situationen. Daran krankt das Spiel. Das meine ich mit "Angsthasenfußball". Keiner traut sich, keiner spricht dem anderen Mut zu. Alle drücken sich vor Verantwortung.

    Die Spieler können mehr. Das Costly das 3. Tor nicht macht, ist ein Beweis für die Verfassung der Mannschaft.

    Die Mannschaft hatte in der 1. Halbzeit die falsche Einstellung zum Gegner. Welche: viel zu viel Respekt vor der Spieltechnik.

    Gegen solche technischen Mannschaften muß frühzeitig gepresst werden, dass mit harten aber fairen Mitteln, damit es keine Gelbe gibt. Die 2. Halbzeit hat gezeigt, dass der körperliche Einsatz den Gegner beeindruckte. Die Chancen kamen.

    Die Mannschaft hat diese Torchancen leider verschenkt und sich um den Erfolg gebracht.

    Die Einstellung der Mannschaft muß sich ändern.

    Der FC hat in der 1. Halbzeit ein zu hohes Tempo vorgelegt, das war falsch. In der 2. Halbzeit trat dann das ein, was zu befürchten war: die Kraft war weg.

    Die Folge war, dass die Bälle blind weggeschlagen wurden. Kopflos, ohne zu schauen wo wer steht. Frödes Seitenwechsel hätte ein Regensburger nicht besser spielen können. Er kam genau in den Raum, in dem ein Regensburger allein war und alle Zeit der Welt hatte.

    Es fehlt einfach die Ruhe und Abgeklärtheit. Wenn die kommt, dann wird Fußball gespielt und nicht "gebolzt".

    Es ist der Mannschaft zu empfehlen, sich die Videos von Spaniens Damen-Fußball-Nationalmannschaft genau anzuschauen. Da kann man was abschauen. Die zeigen nämlich Ruhe und Kaltschneuzigkeit in jeder Situation und das auf engstem Raum.

    Die Umstellung der Mannschaft zeigte Früchte. Die neuen Einwechslungen hatten eine lobenswerte Einstellung . Die Belohnung folgte.

    Gegen Verl wird es schwer. Aber mit der richtigen Taktik und Einstellung wird es klappen, denn Verl wird zuhause früh pressen und wenn wir gegenpressen und zu Fehlern verleiten, besteht eine reele Chance.

    Übrigens, Zeitler und die anderen frischen Jungs dürfen nicht vorzeitig verschlissen werden. Deshalb ist es sinnvoll, den einen oder anderen erst in der zweiten Hälfte spät einzusetzen. Da reichen die Kräfte noch.

    Wie man sieht, schwächeln die vor uns auch. Das ist unsere Chance.

    Wir können viel spekulieren. Es gibt aber auch Fakten, die auf gewisse Defizite hinweisen und zwar dann, wenn Zweikampfverhalten und Disziplin Defizite haben. Diese Defizite versuchen dann die betreffenden Spieler, jedenfalls meinen sie es, mit Körpereinsatz oder Verbal, auszugleichen.

    Was ist die Folge? Die Gelbe Karte.

    Ein Blick in die Statistik beim Kicker zeigt folgende Bilanz beim FCI:

    Fröde 23 Gelbe Karten

    Kopacz 21 Gelbe Karten

    Keidl 15 Gelbe Karten

    Costley 16 Gelbe Karten

    Das sei ein kurzer Hinweis. Die Ausfallzeiten haben zur Folge, dass z. B. Führungspieler ausfallen, oder Leistungsträger die Mannschaft schwächen sowie taktische Umstellung notwendig werden. Hasenhüttl hat darüber mit seinen Spielern Gespräche geführt und die Kartons auf ein Minimum reduziert. Manche Karte, wie Meckern, sollte finanziell in Mannschaftskasse oder für soziale Zwecke eine Folge haben.

    Nachdem die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse. Diese alte Binsenwahrheit bewahrheitet sich, wie es aussieht.

    Es stellt sich die Frage, ob der Lehrgang zu diesem Zeitpunkt sein mußte. Wahrscheinlich schon, weil mit jedem Pflichtspiel, das Sabrina betreute, eine Strafe zu zahlen war. Es spielte also auch dies eine Rolle.

    Wenn Träsch an Bord wäre, wäre eine Autorität anwesend, der nicht so leicht etwas vorgemacht werden könnte.

    Zu hinterfragen wäre auch, was die Gründe für einerseits für die zahlreichen Verletzungen und andererseits für die manche unnötige Grüne Karten sind.

    Drei Punkte sind mir bei einem 4:3 Sieg lieber, als drei Punkte nach einem 1:0 Sieg.

    Es stellt sich die Frage nach den Ursachen für die schwache Rückrunde. Die ist nicht einfach zu beantworten.

    Auffällig ist, dass seit die Trainerin nicht komplett anwesend sein kann, die Leistungskurve nach unten zeigt. Schade. Die Abstimmung stimmt in keinem der Mannschaftsteile und so kommt es zu z. B. zu gegenseitigen Behinderungen bei Zweikämpfen. Auch haben einige ihre Nerven nicht im Griff und maulen zum SR oder begehen unnötige Fouls, die zu Gelben Karten, Sperren und Schwächung der Mannschaft führen.

    Es wird Zeit, dass im Verein ein neuer frischer Wind weht. Wahrscheinlich wird das dann real, wenn in drei Jahren Träsch mit im Boot ist.

    Eben habe ich in der Sportschau die Szene gesehen, die zum Elfmeter geführt hat.

    Danach hat der RWE-Spieler den Kontakt gesucht. Lt. Kommentator war das kein Elfmeter.

    So wie ich es gesehen habe, hat der Essener "eingefädelt". Der Schiro hat leider keine Überprüfungsmöglichkeit per Video wie in der BL.

    Meine Bemerkung von einem "dummen Foul" nehme ich deshalb zurück.